Rennbericht Enduro-DM Dachsbach von Reporter-hacht
Bericht Enduro
DM-Dachsbach 52. Zuverlässigkeitsfahrt
"Rund um den Aischgrund"
am 11. September 2011:
von
Reporter-Hacht, Carsten, Allen und Frank
Zur Enduro DM
in Dachsbach fanden sich am Samstag bei bestem Sommerwetter der Reihe nach die
Senioren Erhacht, Frank, Carsten und Allen ein. Verstärkt wurde die Gruppe
durch die EEG Friends Carsten2, Ralf und Bertram(Super Senior).
Die erste
Aktion, nämlich die Abnahme verlief problemlos. Der Autor hatte zwar etwas
Bammel, da die letzte von zwei DEM die ich bisher bestritten habe schon 6 Jahre
zurückliegt. Damals hatten mich noch meine Mentoren Hanno und Frugi unter die
Fittiche genommen. Großer Dank diesmal an meine Helfer im Vorfeld insbesondere
mein Startnummernteam (Günnie, Hanno, Frugi und Moni). Alles andere hab ich
aber selbst vorbereitet.
Es gab dann
auch offenbar noch einen netten Abend, leider ohne mich, wegen einer familiären
Parallelveranstaltung.
Fahrerlager
und Parc Ferme usw. waren übrigens etwas ausserhalb von Dachsbach auf einem
Firmengelände und umliegende Wiesen gut untergebracht. Ich kannte noch den Parc
Ferme im Ort Dachsbach, mit Abnahme etc. vor dem Rathaus.
Hier ein paar
Impressionen vom „Tag vor dem Sturm“:
Allen und Carsten im
Fahrerlager
Frank im Fahrerlager

Die
einzige BMW der Veranstaltung im Parc Ferme

Die
Fahrzeuge der Oldies-Klasse, Maico, Sachs, Herkules etc.. Die Fahrer, meist auch
nicht die Jüngsten, sind damit allemal schnell genug um die Senioren mit Ihren neuen
Weltmeistermoppeds aufzumischen...
Bericht vom Renntag:
Nach
der Abnahme gab es dann offenbar noch einen netten Abend, leider ohne mich,
wegen einer familiären Parallelveranstaltung.

Quelle: http://www.enduro-dm.de/galerien/2011_dachsbach/index.html?seite=1&bild=DEM11_0502.jpg
Am Sonntag
dann war der Start. Für die Senioren sehr human um kurz nach 9 Uhr. Allen und
Frank starteten gleichzeitig und dann Carsten, Ralf und Erhard. Dank Wunderakku
(Danke Stefan, alias "MudMan" ehemals "Der elektrische
Reiter"!) kam meine BMW wesentlich schneller in Gang als der Rest und ich
ging ohne Besichtigung und wie immer talentfrei auf die Strecke. Wurde aber bald
von Carsten überholt. Meine Strategie war in Ruhe und auf Sicherheit die erste
Runde zu fahren, da ich ja zuletzt vor 6 Jahren einen DM-Lauf bestritten hatte.
Eigentlich war
die Strecke schön zu fahren, eher flott aber abwechslungsreich mit viel
Waldanteil. Im Wald allerdings war es häufig noch nass, tief und rutschig.
An der
Sonderprüfung (SP) 1 ließ ich dann einige Fahrer vor, damit diese mir nicht
auf der Pelle kleben. Die SP war an einem geneigten Grashang gesteckt und ohne
Probleme zu befahren. Dann ging es weiter, ab und an mal eine Teerstraße, ich
beschloss einen 2T Fahrer zu überholen und stellte mit gut 100 Sachen fest,
dass er streckengemäß in den Wald abbog. Um das auch zu schaffen habe ich
etwas digital gebremst und einen 4m Strich mit blockiertem Vorderrad gezogen. An
der Abfahrt schoß ich etwa 30m vorbei.
Zurück im
Wald folgte kurz vor SP2 eine Durchgangskontrolle direkt am Fuße einer Auffahrt
mit zwei Spuren, an der 3 Fahrer vor mir mit voller Konzentration versuchten
hochzukommen. Es gab eine direkte Spur aus der Fahrtrichtung aber quer zum Hang
und mit Wurzeln auf halber Höhe und eine, für die man erst wenden musste aber
mit Anlauf senkrecht zum Hang und ohne Wurzeln. Alle wählten Variante 2. Es hat
entsprechend gedauert, bis ich an der Reihe war und die Variante 1 nahm. Kurz
vor der SP2 kam die Zeitkontrolle und die böse Überraschung! 2min Zeitüberschreitung.
Also war ich etwas zu relaxt bis hier und beschloss 2-3 Zähne zuzulegen.
Allerdings stellte ich zudem ein fast plattes Hinterrad fest.
Die SP2 führte
über einige Hindernisse aus querliegenden Baumstämmen etwa 1m hoch. Dann
folgte eine Wiesenkurs. Als dieser zu Ende war hatte ich allerdings keine
Markierung gesehen. Es ging zu einem abgesteckten Feld dann eine Abfahrt und
eine am Fuße schlammige Auffahrt, singletrailartig durch den Wald wieder auf
die Wiese und nach gut 12 Minuten war endlich die SP2 vorbei!
Mein Hinterrad
war inzwischen völlig platt aber hielt dank Tubliss-System gut auf der Felge.
Nun folgten Waldstücke mit schönen Auffahrten zum Teil sehr wurzeldurchsetzt
und knifflig. Am Schluß noch ein Graben mit Schlamm der längs durchfahren
wurde. Als ich ein Schild sah, wo die Classic Fahrzeuge ausgeleitet wurden sah
ich die Fahrer vor mir, Dreckspritzend, von Publikum umringt. An der Stelle war
der Graben durch querliegende Baumstämme mit 1m Höhe verfeinert. Vor der
Stelle hatte sich eine Spurrille ca. 50cm tief eingefahren daneben nur unwägbare
braune Masse. Der Streckenposten legte mir nahe hier ja genug Gas zu geben. Ich
kam drüber und konnte sogar einen Überschlag nach hinten vermeiden. Anschließend
nach 3m ein weiterer weniger hoher einzelner Baum. Der war mit beherzter
Fahrweise ebenso zu fahren und dann ging es über eine 1m hohe Stufe aus dem
Graben raus. Leider blieb vor mir ein Fahrer stecken und ich musste mit wenig
Schwung hinterher. Aber es ging gut und nun folgte die übliche Teerstraßenhatz
zum Start-Ziel. Trotz völligem Plattfuß konnte ich auf der zweiten Hälfte
(immerhin 30km) genug Zeit für Tanken und "Reifenreparatur"
gutmachen. Hier vielen Dank für die Unterstützung von Ralf und Tankwart Allen.
Ich kam tatsächlich
ohne weitere Zeitstrafe auf Runde 2. Dort lief alles bestens, vor der ZK hatte
ich sogar noch Zeit zur Nahrungsaufnahme. Es folgte ein kleiner Sturz auf der
SP2. Oben auf dem Baumstammhindernis ploppte der Motor aus und ich kippte unschön
nach vorne links ab. Dennoch war dies meine schnellste Zeit für SP2. Der Rest
verlief fehlerlos und in Start/Ziel wurden Fahrer und Mopped versorgt.
Runde 3 begann
bereits mit einem kleinen Drama nach Durchgangskontrolle1, da hinter dieser ein
kurzer tiefer Schlammgraben zu queren war. Durch die Kürze konnte man nicht
senkrecht sondern nur quer durch. In der einzig erfolgversprechenden Spur hatte
sich ein Fahrer eingebaut und hinter diesem Stau. Die müde wirkenden
Streckenposten bemühten sich erst sehr spät um Bergung. An einer Waldauffahrt
stürzte ich. Eine halbe Stunde dannach verfuhr ich mich und hatte Mühe die
Strecke wiederzufinden, weil ewig kein Fahrer hinter mir kam an dem ich mich hätte
orientieren können. Im Ergebnis nochmal 3min Zeitüberschreitung vor ZK1.
Allerdings war nun A-Zeit vorgegeben. Beide SP´s waren nun ordentlich zerbombt
und kraftraubend. Die Waldauffahrten gaben mir den Rest, so dass ich am finalen
"Baumstammgraben" meine letzten Kräfte mobilisieren musste. Mit 10
min Zeitguthaben beendet ich Runde 3 und stellte die scheinbar einzige BMW
dieser Verastaltung in den Park Ferme. Junge, Junge da brauch ich keine 4. Runde
mehr! 186km Stecke und 5 1/2 h Fahrzeit. Deutlich anspruchsvoller als 2005, wenn
auch das klassische Dachsbacher Schlammloch gefehlt hat (mir nicht!).
Die EEG hat sich tapfer geschlagen, alle haben 3 Runden bewältigt. Aus diesem Anlass wurde sogleich (Frugi-Weghören!) ein "Rennbier" gezischt.
Und wo
stehen wir nun, nach all den Mühen?
Zahlen lügen
nicht:

Hanno hat es schon kommentiert:
Wir sind sauber rosa lackiert worden. Wie alle Senioren ab Platz 11.
Zumindest Carsten hätte bei den Damen immerhin „aufs Stockerl“ gedurft.
Aber wir sind ALLE ins Ziel gekommen. Frank war noch im Rennen, aber hat der
A-Lizenz sportlich fair Platz gemacht, und fiel dadurch aus der Wertung. Dann
ist er die Strecke zu Ende gefahren. Wir ziehen den Hut!
Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Veranstalter MSC Aischgrund ein
tolles Rennen organisiert hat und auch in den kommenden Jahren noch ausbauen
will. Man kann nur ahnen, was alles dahintersteckt, an Genehmigungsmarathon,
Organisation und Arbeit. Danke dafür, weiter so!
Impressionen vom Rennen:

Quelle: http://www.msv-rangau.com/?p=2390#
Der
Wassergraben, direkt nach DK1. Der Graben war V-förmig. Somit kaum gerade
durchfahrbar. Es bildete sich eine schräge Durchfahrung aus. Wer kann, der
springt darüber, wie das Bild zeigt.
Quelle:
http://www.msv-rangau.com/?p=2390#
Sieht doch
aus, als ware da nichts gewesen. Die Staubwolke vor dem Graben zeigt was nötig
ist. Bei dem Schirm im Hintergrund beginnt die Beschleunigung, denn hier ist die
Durchgangskontrolle, wo jeder Fahrer anhalten musste.
Quelle:
http://www.msv-rangau.com/?p=2390#
Hier ein der
Redaktion bekannter Fahrer bei der unterstützten Querung des besagten Grabens.
Die mobile Tradition (=Traktionshacht) hatte hier keine Probleme.
Quelle:
http://www.msv-rangau.com/?p=2390#
Gleich nach
der ersten Sonderprüfung, also mit ordentlich sauerer Muskulatur. Eine
klassische "Udo-Situation" Da wo man den Bergauf-schwung holen sollte,
ist wegen dem Baum keine Schräglage möglich. Danke Udo für die
Trainingseinheiten!
Quelle: http://www.motocross-aktuell.de/news_mx1_mx2_enduro.htm
Hindernis
in SP2 Senior Style
Quelle: http://www.1000ps.at/motorradbilder-Enduro_DM_Dachsbach-6558-122112
Noch
ambitionierter...
Quelle: http://www.baboons.de/offroad-sport/enduro-dm/3073-dem-2011-schroeter-siegt-in-dachsbach-
Dito,
Pro-Style
Quelle: http://www.1000ps.at/motorradbilder-Enduro_DM_Dachsbach-6558-121987
Dito,
Pro-Style
Video
Impressionen, enthält auch Hindernisse der Verbindungsetappen: http://team-mxpoint.de/?page_id=1719 weitere: http://www.youtube.com/watch?v=iUy0n7JjYk0
Weitere
Meinungen der Teilnehmer:
Carsten:
Ich
fand die Veranstaltung wieder spitze. Auch für uns Haubentaucher hatte
die Sache einen richtigen Renncharakter, da die Zeiten so eng waren, dass es nix
mit Endurowandern oder Rumbummeln war. Ich hab manchen an der ZK1 beobachtet,
der noch hektisch versucht hat rechtzeitig zu chippen. Auch jemand, der immer
gerne von seinen tollen Leistungen erzählt (keiner von uns) oder Vorträge über
das richtige Motorrad hält... :-)
Und
auch die 2. Sonderprüfung mit den Hindernissen war nicht ohne. Zum Ende hin
waren die Arme ganz schön lahm.
Insgesamt
empfand ich die Streckenführung als recht abwechslungsreich. Das ist ja keine
Selbstverständlichkeit in unserer Vorschriftenwelt.
Gefallen
hat mir auch wieder die Fahrerlageratmosphäre mit Carsten2, Ralf und Bertram
und natürlich den Greisen. Wir sind ohne Hektik angekommen, Abnahme, Bier und
Essen und dann noch gemütlich zusammen gesessen.
Und
nach dem Rennen war auch noch Zeit genug für ein Bier.
Respekt
an den Frank. Er war zum 1. Mal dabei und hat sich sauber geschunden. In der
Tankpause haben ihm die feuchten Umschläge vom inzwischen ausgefallenen Ralf
wieder aufs Moped geholfen.
Anbei
ein Bild von Allens Birne:

Allens
Bericht:
Deinem Bericht
gibt es wenig hinzuzufügen. (ausser 2 Seiten Text. Anm. d. Red.)
Die
Organisation und Vorbereitung liefen in diesem Jahr sehr entspannt und ohne große
Pannen, die Nervosität (Schiess) vor dem Lauf blieb zudem auch aus. Bin
mittlerweile ein echter Routinier, Schulterklopf… Und habe natürlich aus
letztem Jahr die guten Rat(Schläge) von Carsten noch in Erinnerung. Unser Spezl
Frank hatte eher seine Probleme oder besser gesagt mit der Lampenfieber als
DM-Novize zu kämpfen. Gel Frank?
Der
Samstagabend, vor der Veranstaltung, war nach der Nahrungsaufnahme recht
Trunkreich und zudem auch sehr Lustig. Das lag sicher nicht nur an die Auswahl
der Getränke (Frugi bitte Ohren zu), diverse Schnapserl, Bier usw. Die
Reihenfolge kriege ich nicht zusammen: Erst Bier dann Schnaps…mh..keine
Ahnung. Ins Fahrerlager ging dann munter weiter, dann aber nur mit Bier ;-) Um
ca. 1:00Uhr nach Mitternacht kam ich erst in dem Genuss meiner Italienische
Ferienwohnung, und musste vor dem Einschlafen erst mal einige Schäfchen auf
einem Karussel zählen. Der Schlaf war kurz aber erholsam. Bin ausnahmsweise
nicht mit dem Motoren der Sportfahrer aufgewacht und hatte jeder Mende Zeit zum
Frühstücken. Dies war aber nicht sehr einfach, da die Aufnahme fester Nahrung
nicht so richtig funktionieren wollte. Die zwei Tassen Kaffee wirkten schließlich,
und ich konnte dann doch die zwei Brote mit Marmelade runter würgen…passt!
Dann ging
alles zack, zack: umziehen, die 250er Holen, und rauf auf die Startrampe. Das
geilste war der Aufruf zum „DM Lauf“ und Int. 52 Dachsbacher Endurofahrt,
und das noch namentlich und über Lautsprecher. Der Schmitz aus Mücnhen,
Enggruber aus Oberschleißheim und die üblichen verdächtigen neben uns in der
Startgruppe. Wir waren mal wieder für einen kleinen Augenblick berühmt! Was
sich leider im Verlauf des Rennens nicht wirklich bestätigen sollte. Der
Countdown läuft, der Puls am Anschlag, Rennfeeling pur. Eigentlich fast das
beste am Rennen, eben der Kick.
Das Rennen
verlief wie bereits vom Erhard beschrieben. Der Streckenverlauf hatte nur wenig
mit dem vom letzten Jahr was gemeinsam. Einiges hat mich überrascht aber nie überfordert,
alles gut fahrbar. Insgesamt eine sehr schön abgesteckte Strecke. Die A
und B Zeiten waren für unsere einer etwas knapp. Ich konnte nur wenige Minuten
zwischen den Verbindungsetappen für die Nahrungs- oder Wartungspause am Moped
gut machen. Trotzdem reichte es immer um keine Strafpunkte zu kassieren und am
Schluss entspannt zu Tanken, kleiner Service zu erledigen und die
obligatorischen Bananen zu verzehren.
Die erste zwei
Runden und ca. 124 km zeigten dann aber ihrer Wirkung: Kurz nach dem Start in
der dritten Runde, und immer noch recht schnell im Wald unterwegs, verlor ich
die Kontrolle über die 250er und rutschte mit dem Vorderrad in eine tiefe Bodewälle.
Die war voll gespickt mit handgroße Ziegelsteintücke und andere Bauabfälle.
Sofort fiel ich zu Boden mit dem Gedanke „ich flieg jetzt überm Lenker“ Nix
da! Ich bin mit dem linken Knie, und voller Wucht, aufgeschlagen.
Auweh...Kniescheibe in tausend Stücke zersplittert. Mehrere Wochen Krankenstand
etc. Scheiß Gedanken gehen über dem Kopf. Zum Glück war nur der Knieprotektor
aufgesprengt.
Nun Stand ich
wieder auf, noch als Carsten an mir vorbei fuhr und Fragte: alles gut? Ich
winkte ihn weiter, er solle jetzt keine Wertvolle Zeit mit mir verlieren. Die
Maschine lag, den Anschein nach, noch unverzehrt da. Mit starken Schmerzen am
Knie versuche ich die Fahrt wieder aufzunehmen. Der Anlasser bringt erst mal
keinen Erfolg, auf dem Kickstarter ist aber verlas! Ich fahre los, erste, zweite
und Vollgas. Leider komme ich groß über Standgas nicht raus. Halte kurz an,
und schaue ich mir die Mopete genauer an. Die Birne hatte sich um dem
Motorblock, und Anlasser gewickelt und war irreparabel und platt wie eine
Flunder. Scheiße, Scheiße…das auch noch, denke ich mir.
Nun, was mache
ich jetzt? Jammern hilft nicht weiter, aufhören ist für ein EEGler auch nicht
drin! So fuhr ich mit sehr
gemischten Gefühlen die dritte Runde und das Rennen zu Ende. Gefühlte 7Ps am
Hinterrad und Maximal 60km/h waren die Ausbeute. Meine Zeiten könnt Ihr im Web
nachlesen, miserabel. Trotzdem Glücklich am Ziel als „Finisher“ mit dem
Platz 37 und vor allem nicht als letzter angekommen zu sein.
Carsten hat
mich wieder mit seine illegalen 250er und die besten SP Zeiten unter der EEGler
überrascht. Die Kiste soll ja nur eine aufgebohrte 290er sein. Ich glaube das
nicht: Carsten gibt zu, es ist doch eine 450er! Die Sau hat mir 6sec in der SP1
genommen, und mit 30sec in die 2 SP fast auf mich aufgeschlossen. Auf jeden Fall
großes Respekt, für die gute Ergebnisse.
Wie jedes Jahr
bringe ich eine Hausaufgabe mit, diesmal lautete die: Fahren, Fahren, Fahren…
Ich bin nächstes
Jahr wieder dabei!
EEG …wir
sind Helden!
, anbei Foto von meinem zersprengten Knieprotektor.
Franks
Bericht:
Nachdem ich
mich für meinen ersten DM-Lauf entschied, der auf unserer Page als
“auch für DM-Einsteiger geeignet” deklariert war, hatte ich gleich Ende
Juli genannt. Doch nach der Betrachtung des letztjährigen Dachsbachvideos
schoss mir plötzlich eine Frage durch den Kopf: “Was hast du getan”.Nach
wochenlangem beruhigendem Einreden vom Allen (danke nochmals an dieser Stelle)
konnten dann alle Selbstzweifel ausgeräumt werden.
Am Abend vor
dem Rennen bekam ich von Carsten und Allen eine Unterweisung mit dem Umgang und
Handhabung der Rundenzeiten. Carsten fügte noch hinzu, daß ich auf den Wegen,
wo es eh nur geradeaus geht, ja nicht das Bummeln
anfangen
sollte. So schoss ich dann am nächsten Tag mit weit über 120 Sachen übers
Asphaltband und mit knapp 95 übern Acker. Doch nach der ersten ZK kam dann die
Ernüchterung. Ich hatte zwei min liegen gelassen und daneben auch meine
Kondition. Also legte ich mir eine andere Strategie zurecht. Mein Ziel war nun,
die drei Runden durchzustehen. Beim ersten Boxenstopp wurde ich erstklassig vom
EEG-Friend Ralf, der gleich in der ersten Runde ausgefallen war, versorgt.
Der Service
umfasste: Moped entschlammen, Tanken, Wasser und Bananen reichen (gekaut hab ich
alleine), den Fahrer mit Wasser begießen. In der zweiten Runde ließ ich es
dann ein wenig langsamer angehen. Mittlerweile hatte ich den Überblick über
kassierte Strafmin. eh verloren. Mit weiter schwindender Kondition wurde die
Strecke immer anspruchsvoller. In der letzten Runde vor SP2 hatten sich dann die
A-Lizenz´ler vor mir positioniert, um den letzten Angriff auf die Bestzeiten
auszutragen. Einer der Zeitnehmer bat mich darum, der Meute den Vortritt zu
geben. Die gut 30min Pause nahm ich dann auch wohlwollend an.
Als
ich dann irgendwie total abgekämpft durchs Ziel kam, ging das Lob meiner
EEG-Kollegen es durchgestanden zu haben ,“runter wie ÖL”
Alles im allem
war es ein tolles Erlebnis.
Der
Veranstalter (Als Antwort auf eine e-mail von Carsten):
Betreff:
Geländefahrt Dachsbach
Hallo
Carsten !
Vielen
Dank für die netten Worte. Viele wissen es nicht zu schätzen, was
für
Ärger und Lauferei es macht in der heutigen Zeit so eine
Veranstaltung
( Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt ) mit einer 60 Km Strecke
jedes
Jahr auf die Beine zu stellen. Dieses Jahr wurde die
Streckenführung
neu überarbeitet. Wir musten 3 Km Wasserschutzgebiet aus
der
Strecke rausnehmen und um unsere Goggo-Loch Auffahrt haben wir hart
verhandelt
mit Naturschutz und Wassermeister. Mit der unteren
Naturschutzbehörde
war Ich 3 Stunden im Wald unterwegs . Ein Eigentümer
hat
mir 200 m Waldweg verweigert deshalb sind 1,5 Km Waldetappe
weggefallen.
Für die Ausschilderung der 60 Km Strecke sind wir drei Tage
unterwegs
.
PS:
Einen Film über diese Veranstaltung gibt es demnächst auf DVD.