DER  LÄÄÄÄÄÄÄÄNGSTE  TAG

Bericht vom 24h Enduro am Lausitzring
(Bericht und Fotos Carsten)

Am 11.06. um 18.00 Uhr war es endlich soweit. Der Start zum 24 h Rennen wurde frei gegeben

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24 Stunden Staub, Sand, Waschbretter, Lärm und Schmerzen lagen vor uns.

Wir, das waren:  DR Peter, O-Thomas, Marcus Theobald und ich im Old Boy Team, Seppo Suttner, Harald Neumayer, Florian  Königsberger und Alex Sedlmeier unter dem Managment von Andi Königsberger vom Furchenadel im Spitzenteam, den Young Boys.

Race Projekt "Old Boys" :

Unterstützt wurden wir von den Jungs und dem Mädel mit ihrem Boss Ulli aus der Starthilfe, die die ganze Zeit einfach alles für uns getan haben. Schrauben, Tanken, Putzen, Zeitnahme, Versorgung. Da blieb kein Wunsch offen, alles wurde sofort erledigt. Natürlich immer unter der Aufsicht von den drei Chefschraubern Geh Günnie, Peter und Andi Königsberger.

 

 

Gekocht hat der Rainer. Es war ein Traum, soviel gegessen hab ich noch bei keinem Endurance Day. Und dann waren noch die Elke und die Ingrid (Freundin vom O-Thomas) mit, um unsere Moral aufrecht zu erhalten. Was den Beiden auch gelungen ist.

 

Die Strecke verlief den größten Teil im Wald, nur ein kurzes Stück führte über ein sogenanntes Extremfeld. Das war aber nicht so wild, ein paar eingegrabene Reifen, Kabeltrommeln, Autos, die aber auch zum größten Teil eingegraben waren und liegende Reifen. Wer wollte, konnte die Chickenline nehmen, was vor allem in der Nacht viele Fahrer gemacht haben. Leider war nur der kleinste Teil der Strecke enduromäßig mit ein paar leichten Auf-und Abfahrten und Singletrails.

Der Rest waren Waschbretter. Mal kleiner, mal tiefer, mal mit Sand, mal mit Wurzeln. Sehr crosslastig eben. Diese Kamelbuckel waren auf die Dauer sehr Kräfte zehrend. Vor allem die Nacht erschien uns endlos. Das lag natürlich auch an unserer Lichttechnik. Ich denke da ist noch Platz nach oben. Trotz jeder Menge am Helm fest geklebter Taschenlampen haben wir nicht wirklich viel gesehen. Durch den Staub war es wie im Schneetreiben. Unserem Spitzenteam, das allerdings lichttechnisch viel professioneller war,  hatts aber nix ausgemacht, die haben super Zeiten gefahren und einen tollen 7. Platz raus geholt. RESPEKT.

Wir anderen konnten uns natürlich prima mit unserem Alter entschuldigen. Trotz dieser nicht unerheblichen Hürde sind wir durchgefahren. Es war immer einer auf Strecke. Erreicht haben wir den 70. Platz von 125 Teams. O-Thomas hatte etwas Pech, er hat sich beinahe in jedem Turn irgendeinen Hebel kaputt gemacht. Mit der Abstimmung seiner neuen KTM  war er auch noch nicht so zufrieden. Und den DR Peter hat ein Baum angesprungen. Dabei ist aber nicht viel passiert. Hat er zumindest behauptet. Ansonsten war er so verrückt wie immer und hatte auch mal eine kleine Diskussion mit einem Marshall.

Als um 18 Uhr am Pfingstsonntag dann die Zielflagge fiel, hatte auch der DR Peter genug. Die Waschbretter haben irgendwann nur noch genervt. Spektakulär war dann noch die Ehrenrunde auf der Strecke des Lausitzrings mit allen Fahrern. Nur der Bierstand war absolut überfordert, sodass wir nicht mehr zur Siegerehrung geblieben sondern gleich zurück ins Lager zu unserem Beduinenzelt gefahren sind. Endlich Bier und natürlich wieder Essen. Der Rainer hat uns Schnitzel mit Bratkartoffeln gezaubert und zum Nachtisch Kaiserschmarrn.

Unsere Versorgung hatte sich im Fahrerlager herum gesprochen, sodass ein halb verhungertes Garmischer Team aufgetaucht ist, die wir dann auch noch versorgt haben. Laut Ausschreibung hätte es 24h täglich Essen und Biergeben sollen. Dem war aber nicht so. Die haben die Stände um 22 Uhr geschlossen. Und die Jungs aus Garmisch haben sich dann nur von Kekesen und Nutella ernährt. Wir Fahrer waren natürlich ordentlich müde und sind bald ins Bett gegangen. Aber die Jungs von der Starthilfe haben dann noch weiter gefeiert. Haben sie sich verdient.

Danke noch Mal an die 4 vom Furchenadel aus Penzberg und an den Alex.. Das sind echt klasse Typen und haben sich perfekt auf die Anforderungen des Starthilfe Projekts eingestellt und sich sehr viel Mühe mit den Jungs und dem Mädel gegeben.

Danke an alle die uns unterstützt haben !

Ich wäre wieder dabei, wenn es ein neues Projekt gibt.