Mittwoch
den 12.10.2011
bis
Sonntag den 16.10.2011
Gemäß
dem Zitat von John
Wayne :
„Mut
ist, wenn man Todesangst hat,
aber sich trotzdem in den Sattel schwingt“
(Bericht Mr. 40-Stroke, Fotos Icke, Mr. 40-Stroke)
Und nun ?
Nachdem wir, als alte Männer, alle Krankheiten abgehandelt hatten, konnten wir
uns dem Motorradfahren widmen ………..
Stefan rollte eine seniorengemäß umgebaute neue Husaber 570 vom
Hänger. Voll behindertengerecht mit Fliekraftkupplung und 2 Handbremsen am
Lenker ausgestattet erfüllte der Husaberg auch gehobene Ansprüche, nicht nur
behinderter Menschen ........
Tja,
krankheitsbedingt reduzierte sich die Truppe kurzfristig um 2 Teilnehmer auf 4
Teilnehmer.
Es stand der
Mittwoch an :
Mr. 40-Stroke hatte eine Straßenrunde auf SuMo-Schlappen über 6 Pässe
geplant, die er auch in 7 Stunden Fahrtzeit, mit 330km Fahrstrecke, erfolgreich
hinter sich brachte. So ging es über :
1.
Col de Echelle in Richtung
Briancon mit einem Abstecher auf den
Die
Kurvenorgie führte über
auf den
Col du Galibier, der
mit 2.640m den höchsten Punkt darstellte.
Am
Frejus-Tunnel vorbei wartete zum Abschluß der
Am
Mittwochnachmittag erreichte Icke das Nigritella und rolle seine 199er Beta aus
dem Sharan. Er machte zum Einrollen eine kleine Runde über den Colomion und
Puy.
Den Nachmittag
schlossen wir mit einer Falsche Toskanischen Rotwein, der direkt in die Blutbahn
schoss und sich genüsslich im Gehirn breit machte …….
So brachten wir die Zeit bis zum Abendessen locker rum.
Das Abendessen
war wieder von vielfältigen Genüssen aus der Küche von Valentina geprägt und
vom Hauswein abgerundet.
Gegen 23:30 Uhr kam auch Klaus an, Stefan war noch in einem FSL-Seminar
(Fressen-Saufen-Labern) eingebunden und kam am Donnerstag dazu.
Mr. 40-Stroke
tausche am Do.-morgen die 17-Zoll-Straßenschlappen gegen die
21/18-Zoll-Stollenreifen, änderte die Übersetzung, montierte den langen
Seitenständer und tausche den Rückspiegel gegen den Acerbis-Klappspiegel.
Vom Hotel
enterten wir die Tankstelle und den Supermarkt und machten Tank und Rucksack
voll, legten den ersten Gang ein, fuhren zum Camp Smith und nahmen die
Enduro-Bergrennstrecke zum Colomion unter die Stollen. Über Puy, Savoulx ging
es zum Forte Foens und weiter am Jafferau
durch den
Tunnel nach Susa. Das obligatorische Tanken in Susa unterbrach unseren Vorwärtsdrang
nicht und so standen wir kurz danach vor dem Col de Finestre. Trockene griffige
Bedingungen ließen die 19 km bis zur Passhöhe zur reinen Genußfahrt werden.
Klaus ließ alle seine Husa-Pferdchen galoppieren und auch ich ließ alle KTM-PS
von der Leine – unglaublich was das für einen Spaß macht – OK, Icke
rollerte mit seiner 199er Beta und den 16 italienischen Ponys etwas gehemmt
hinterher,
aber er durfte
nicht mosern, denn ich hatte ihm die EEG-EXC mit ü50 Pferden angeboten, aber er
bestand auf seiner 199er ………….
Nach der
Mittagsjause auf der Wiese oberhalb des Col de Echelle
gasten wir an
und rauschten die ganze Asietta-Kammstr. entlang bis zum Col de Basset – 46km
feinster Schotter, bei traumhaft guter Fernsicht und stahlblauen Himmel.
Am Rif.
Sportina beschlossen wir einen Cappo-Doppelschlag zu machen und kippten 2 Cappos
hintereinander in unsere staubbedeckten Körper !
Weiter in
unserer Runde ging es über Sauze de Oulx -
Oulx – OffRoad nach Chateau, Klaus und ich gasten nebeneinander den flotten
Schotterwegs entlang = purer Spaß !. Zurück beim Gino standen wir leise neben
den Moppetts und ließen den perfekten Tag ausklingen. Zum Abendessen kam Stefan
dazu.
Der Freitag
begann sonnig, aber zum Frühstück zog eine Kaltfront mit Wolken durch und wir
dehnten das Frühstück bis 11:00 Uhr aus. Anschließend beschlossen wir über
Puy – Rif. Rey - Chateau – Cotoliveri
ein neues
Rifugio (oberhalb von Oulx) zu suchen und einen Weg zu finden, der von Oulx
Richtung Fenils, abseits der Straße, führt.
Das Rifugio
haben wir im Nebel nicht gefunden, aber einen schönen Singletrial zum
„Wanderweg Nr. 8“ gefunden.
Im Nebel
Mittagspause zu machen, war nicht unser „Ding“, so bogen wir über
Sansicario in Richtung Gipfel ab ……… und oben angekommen sahen wir die
Wolkenobergrenze unter uns.
Die
Gipfel-Jause war perfekt !
Den Rückweg
nach Bardonecchia nahmen wir auf verschiedenen Wegen, Icke und Stefan kämpften
sich in den Wolken den gleichen Weg zurück, Klaus und ich nahmen die
Steinplatenabfahrt rauschten am Lago Nero vorbei und kamen in Claviere auf Teer.
Inzwischen waren die Wolken weg und Klaus und ich bogen über Mt. Genevre ins
Val Clarè nach Frankreich ab. Ein kurzer sentimentaler Besuch am Campingplatz
und nach weiteren 10 km ließen wir die Moppetts über den Col de Echelle nach
Bardonecchia fliegen.
Unaufhaltsam näherte
sich der letzte Fahrtag. Icke hatte die 199er Beta schon eingeladen und war
schon auf dem Weg in die Heimat – die neue Liebe rief ………
Stefan und
Klaus vergnügten sich Sa.-vormittags zwischen Col de Rho und Punta Melmise, ich
nahm den Col de Somellier unter die Stollen. Oben angekommen mußte ich mich
durch den frischen Neuschnee kämpfen.
Mittagessen
nahmen wir gemeinsam in Bardonecchia ein, das Panini und der Cappo schmeckten göttlich
…..
Am Nachmittag
bohrten Stefan und Klaus im Bereich des „goldenen Weges“ im Wald und ich führte
die EEG-EXC ein wenig in den Bergen, zwischen Campo Smith und Mulatieri, aus.
Am Abend
leerten wir mal wieder etwas Rotwein aus dem Fundus von Gino, auch sein selbst
gebrannter Genepi nahm dramatisch ab.
4 tolle
Fahrtage mit den besten Freunden ist schon was besonderes und bleibt als feste
Erinnerung im Gehirn gespeichert.
Keinerlei Berührung
mit der „Rennleitung“, keine ungewollten Bodenberührungen, aber einige
leere Flaschen Wein waren das Resümee – nächstes Jahr wieder an gleicher
Stelle mit den gleichen Leuten !
Bis bald aufm
Berch ………..
Mr. 40-Stroke