4.Lauf zur EEG – Slowriding – Meisterschaft am 29.10.2011 in Neuburg:

Wir hatten uns den letzten Alpenpokal-Lauf in Neuburg a.d.Donau für den Showdown zur „ersten EEG-Slowriding-Meisterschaft“ ausgesucht. Dustere Nebelschwaden waberten durch´s Fahrerlager als wir so gegen 10Uhr Morgens unsere Boliden abluden.

Da Jürjen in Rohrdorf Aufgab und somit wertvolle Punkte verschenkte, waren er und Sebastian mit je 17 Zählern Punktgleich auf dem dritten Rang. Hanno lag mit seinen 20 Punkten des Steingadener Sieges noch immer auf dem zweiten Platz. Eine Stunde vorm Start stieg die Spannung nochmal an, Sebastian rief mich an und fragte nach dem Weg …………..somit wird´s doch zum Duell um Platz 2 zwischen Jürjen und Sebbb kommen.

  

Das Neuburger Trialgelände hat ungefähr die Größe eines Fußballfeldes, also schön Kompakt und somit auch super für die Zuschauer. Es waren 8 Sektionen gesteckt die 3 mal zu Durchfahren waren. Um Punkt 12 Uhr gab der Fahrtleiter die Sektionen frei und wir starteten in Sektion 2:

Es ging gerade einen Hang hoch, oben dann am Grat links und um einen großen Felsbrocken schräg den Hang runter. In der Schräge dann eine Bergaufkehre und schräg den Hang wieder hoch, oben über einen Felsen und danach raus. Sebbb startete mit einer 3 und ich zog gleich hinterher. Bis zum Felsen lief alles Perfekt und der Nuller war Greifbar………………wäre Greifbar gewesen, denn ich hab´s tatsächlich noch geschafft daraus nen 5er zu Basteln indem ich meine EVO abwürgte.

Sektion 3, mit Schmackes über eine überhängende Felsstufe hoch und gleich links um einen Baum wieder den Schräghang runter. Nun wieder eine Bergaufkehre und dann schräg den nassen Wiesenhang hoch zur Ausfahrt.

Sektion 4, Nach einer Lenkanschlag Linkskehre über Felsbrocken zum nächsten Tor oben am Hang. Nun geht´s eng Fußrastenkratzend durch zwei Felsen und gleich wieder links den Berg runter. Vor die Ausfahrt haben die Neuburger Sektionsbauer noch nen engen Slalom den Hang rauf eingebaut.

Sektion 5, nach der Einfahrt zuerst 90 Grad rechts und gleich wieder am Lenkanschlag links. Nun geht’s zwischen einem Felsen und dem Abhang am Grat über einen Felsbrocken. Hinter dem Hinkelstein durch ein Loch und dann steil links hoch über eine Erdkante zur Ausfahrt.

  

Sektion 6, aus dem Stand mit voll links eingeschlagenem Lenker geht´s in „Karl´s Dinner“, ein lieblos hingeschmissener Haufen Bruchsteine. Die mussten zuerst Überquert werden, dann eine knackig steile Auffahrt und gleich links um einen Felsbrocken rum zur Ausfahrt.

Sektion 7, zuerst drei super enge Serpentinen den Hang rauf, danach um einen erdigen Kegel rum und dann schräg den Hang rauf zur Ausfahrt.

Sektion 8, es geht los mit nem engen Slalom um Bäume wo gerade mal der Lenker durch ging. Damit´s nicht langweilig wurde waren die „Wendepunkte“ je oben bzw. unten am Hang. Dann noch eine geschmeidige Felsstufe und gleich rechts am Lenkanschlag raus.

Sektion 1, nach der Einfahrt über den eineinhalb Meter hohen Anlieger der Mountainbikestrecke, unten 90 Grad links und über den ersten Felsbrocken. Nach dem Felsen gleich wieder am Lenkanschlag 90Grad links über Felsbrocken hoch. Fieserweise gings eine Mopedlänge nach diesen Steinen wieder 90 Grad ums Eck rechts um einen Baum auf den Grat des Anliegers hoch. Über weitere Betontrümmer dann wieder eng rechts runter wo bereits die nächste Lenkanschlag Linkskehre wartete. Den nächsten Felsbrocken musste man gaaaaanz langsam überfahren und bevor das Hinterrad runterrollte bereits den Lenkanschlag-Slalom zur Ausfahrt über den Anlieger vorbereiten.

Bild_03.jpg

Mein Ziel, komplett ohne 5er durchzukommen hab´ich mir ja bereits in der allerersten Sektion versandelt. Die beiden anderen Karten konnte ich dann aber doch noch ohne „5er-Makel“ bei den netten Auswerterinen abgeben. In der Gesamtwertung habe ich den 19 Platz, Sebastian den 21. und Jürjen den 25. Platz von insgesamt 27 Teilnehmern erreicht.

Es war eine super Veranstaltung, ein großes Lob an die Sektionsbauer des MSC Neuburg! Es gab nur minimale Stau´s die aber Dank der extra „Einfahrtszone“ ohne Gedrängel und anderes Gezeter Abgewartet wurden bzw. durch die Übersichtlichkeit des Geländes sah man gleich bei welcher Sektion man gerade nicht Warten musste und fuhr halt dann erst dort.

Somit ging der Kampf um Platz zwei der 1. EEG  – Slowriding – Meisterschaft zu Sebastians Gunsten aus und der Endstand sieht wie Folgt aus:

  

Und somit geht meine erste Trialsaison ihrem Ende entgegen, zwar nicht Glorreich aber sehr Lehrreich. Und im näxsd´n Johr greif´ma richtig o.