Camburg 2011 –
Dennis 40. Geburtstag
(Bericht und Fotos Bernd)

Da sich auch in den blühenden Landschaften des näheren Ostens die Vergreisung der Gesellschaft nicht aufhalten lässt, entschloss sich unser langjähriges Mitglied der Sektion Thüringen, Dennis, seinen Eintritt in den Kreis der Best-Ager entsprechend zu feiern.
Für das Spektakel wurde die Camburger Burg gemietet und da in Camburg zum zünftigen Feiern immer auch eine zünftige Ausfahrt gehört reisten die entsprechenden motivierten Vertreter der Sektion Oberbayern ins nördliche Nachbarland:
Nach dem Eintreffen im Fahrerlager auf der romantischen Camburg wurde sogleich mit der ersten Sonderprüfung begonnen, die sich für einige Probanden bis in die frühen Morgenstunden hinzog. Entsprechend zögerte sich die Abfahrt am Samstagmorgen etwas heraus …

Doch die von Yves vorbereiteten Bemmen und mehrere Tassen Kaffee sorgten
schließlich für ausreichende Motivation. Als Führer konnten die bekannten Brüder
Georg und Frank gewonnen werden.

Durch anfänglich noch nebelige Landschaften führte die Route an das
idyllische Ufer der Saale, wo es einen Single-Trail zwischen heimtückischen Bäumen
zu bezwingen galt. Einer dieser Bäume sprang unserem Günnie so unvermittelt in
den Weg, das er das Gleichgewicht verlor und ein Fußbad im herbstlich
erfrischenden Fluss nahm. Sein treues Museumsstück drohte auch die Wässerung,
was aber durch das beherzte Eingreifen der lokalen Begleiter verhindert werden
konnte.
Die kraftvolle Herbstsonne trocknete alle Beteiligten und die Streckenwahl von Georg und Frank tat ein übriges um die Temperatur von Fahrern und Motoren auf gesunden Werten zu halten. Durch herbstlich bunte Wälder und Felder, feuchte Rinnen, lauschig gurgelnde Bäche führte die Route flott unter Einbeziehung diverser Steilauffahrten zur Tankstelle nach Rastenberg.

Leider war die EEG-Competition-Truppe, besonders die Fahrer der arroganten Stöcke, von der vorangegangenen Nachtsonderprüfung noch dermaßen gezeichnet, das die einheimische Führer Worte tiefster Missachtung angesichts der bescheidenen fahrerischen Leistungen fanden, die der Autor hier aus Rücksicht auf die Teilnehmer nicht wiedergeben möchte …
Auch hier, an einer sehr reizvollen Auffahrt an einer alten Abraumhalde sieht man müde Bajuwaren und ebenso gelangweilt wie verschämt dreinblickende Local Heros:

Darum wurde die Runde offensichtlich verkürzt und die Gruppe lief gegen 17 Uhr, nach fast 7 Stunden nur die Tankpause unterbrochener Fahrt, wieder an der Burg ein. Dort befand sich das Abendessen bereits in Vorbereitung:

Mit einsetzender Dämmerung wurde das Tier scheibchenweise abgetragen und von den zahlreich anwesenden Gästen verzehrt.
Die EEG’ler wandten sich der nächsten Sonderprüfung zu, angesichts der tagsüber gezeigten Leistungen wurden die Rationen drastisch reduziert:

Währen Udo noch gute Miene zum traurigen Spiel macht, ist dem Geburtstagkind die Enttäuschung über die Performance seiner Gäste ebenfalls deutlich ins Gesicht geschrieben:

Der Sonntagmorgen war erneut von tiefer Müdigkeit gezeichnet,

das Frühstück viel anfänglich eher gering aus,

bis die Gastgeber erneut mit frischen Bemmen aufwarteten und die gezeichneten Helden die Heimreise antraten:

Fazit:
Eine wie immer rundum gelungene Veranstaltung, perfekt organisiert durch den MCC Camburg und nur das Fehlen des Zuchtmeisters (Zitat Frugi: Alkohol nix gut !!!) in den fahrerischen Leistungen eingeschränkt. Ideale äußere Bedingungen machten es auch für die EEG-Geniesser angenehm zu fahren. Schade, dass solche Veranstaltungen im oberbayerischen Raum wohl undurchführbar sind.