Chabo-Revival-Tour
9.10. bis 12.10.
(Text: Mr. 40-Stroke, Fotos: Icke, Mr. 40-Stroke)
“22 Jahre
danach” wollten 5, in Ehren ergraute Jungs, dieses Foto nachstellen und
begaben sich an die gleiche Location.
OK, nicht mehr mit Zelt/Wohnmobil, und auch nicht mehr so beweglich, aber
genauso motiviert.
150+ Jahre auf 2.800m
1988
260+ Jahre auf 2.800m
2010
Mangelnde Fahrpraxis sollte durch vorsichtige Fahrweise ersetzt werden, und die
erste Sonderprüfung bestand darin ohne Schmerzschreie die MC-Stiefel
anzuziehen.
SP 2 bestand darin das Bein über die Sitzbank zu bekommen ……. und so ging
es die anderen Fahrtage weiter……..
Im Vergleich zur Vergangenheit hat sich eigentlich nicht viel verändert, nur
die Art der Herausforderung wurde eine andere.
So rollten wir
mal in Ruhe auf den Sommeiller
und auf den Mulatieri, machten eine relaxte Refugio-Revival-Tour über Colomion
– Puy – Refugio Rey – Chateau – Oulx, besuchten das Refugio Ciao Pais,
genossen den Schneefall am Colle de Basset,
erhöhten die Cappoanzahl in Sestriere, hoppelten mal über Forte Foens
auf den Jafferau
fuhren über Sansicario durch das Geisterdorf nach Fenils
rollten den Wanderweg Nr. 8 ab und genossen die Singletrials zwischen Oulx und
Bardonecchia.
Jochen setzte (als Sponsor berechtigt), in Ermangelung von Leistung und Federweg
an derHonda/ Montesa-Trial, erstmalig die EEG-EXC ein,
300 OffRoad-km genoss er die
Leistung........
Icke, mit seiner Beta 200 auch nicht mit übermäßig viel Leistung gesegnet, mußte
sehr tief durchatmen, als Ben, nach der Auffahrt zum Sommeiller fragte, ob er
mit der 200er Beta bewusst langsam gefahren sei, und antwortete trocken „ich
habe den Gasgriff der Beta so ausgewrungen, dass schon Wassertropfen
entstanden“..............
Die
abendlichen Sonderprüfungen blieben, im Verhältnis zur Vergangenheit, die
gleichen, nur, dass der Rotwein nicht mehr aus der 4-Liter Großflaschen kam,
sondern fachgerecht nach dem Weinatlas ausgesucht wurde und von Gino sachgerecht
dekandiert wurde.
Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an Gino und Valeria für die
freundliche Bewirtung, das gute Essen und die medizinische Hilfe.
2010 war der
Wettergott nur bedingt gnädig, durch eine Inversionswetterlage hüllte eine
dicke Wolkenschicht die Berge ein. So zeigte sich im Tal eine tiefe hängende
Wolkendecke
und die Wolkenobergrenze lag zwischen 2.000m und 2.500m. Nach dem Durchfahren
der Wolkenschicht verwöhnte uns die Sonne und der tiefblaue Himmel.
Resümee:
Näxtes Jahr machen wir diese Tour wieder !
Mr. 40-Stroke
Anmerkung:
OK, mich hat es, 2 Tage vor Ende der Tour, in einer Serpentine umgeworfen,
leider konnte ich mich nicht mehr so gazellenhaft abrollen wie früher, so ist
mein hinteres Kreuzband auf der Strecke geblieben. Mit, in Duc-Tape fest
eingebundenem Knie; konnte ich noch einen Fahrtag mitmachen, zurück in München
diagnostizierte der Arzt den Kreuzbandschaden.
Mein derzeitiger Krankenstand sieht so aus :