Chabo-Revival-Tour   9.10. bis 12.10.
(Text: Mr. 40-Stroke, Fotos: Icke, Mr. 40-Stroke)

“22 Jahre danach” wollten 5, in Ehren ergraute Jungs, dieses Foto nachstellen und begaben sich an die gleiche Location.
OK, nicht mehr mit Zelt/Wohnmobil, und auch nicht mehr so beweglich, aber genauso motiviert.

                                150+  Jahre auf 2.800m
   1988  

                                260+  Jahre auf 2.800m
   2010  

Ben und Klaus rollten ihre Husaberg-Immobilien aus der Hall of Fame beim Ben, Icke downsizede seine wunderschöne KTM-EXC 400 gegen eine 1999er-Beta Alp (108kg und wahnsinnige 14,5 PS), Jochen fand eine Honda/Montesa 250er 4Takt-Trial im Keller und meine 10 Jahre alte 520er EXC gesellte sich in den erhabenen Kreis.
Mangelnde Fahrpraxis sollte durch vorsichtige Fahrweise ersetzt werden, und die erste Sonderprüfung bestand darin ohne Schmerzschreie die MC-Stiefel anzuziehen.       SP 2 bestand darin das Bein über die Sitzbank zu bekommen ……. und so ging es die anderen Fahrtage weiter……..
Im Vergleich zur Vergangenheit hat sich eigentlich nicht viel verändert, nur die Art der Herausforderung wurde eine andere.

So rollten wir mal in Ruhe auf den Sommeiller      
und auf den Mulatieri, machten eine relaxte Refugio-Revival-Tour über Colomion – Puy – Refugio Rey – Chateau – Oulx, besuchten das Refugio Ciao Pais, genossen den Schneefall am Colle de Basset,  erhöhten die Cappoanzahl in Sestriere, hoppelten mal über Forte Foens
   
auf den Jafferau  
  
fuhren über Sansicario durch das Geisterdorf nach Fenils

rollten den Wanderweg Nr. 8 ab und genossen die Singletrials zwischen Oulx und Bardonecchia.



Jochen setzte (als Sponsor berechtigt), in Ermangelung von Leistung und Federweg an derHonda/ Montesa-Trial, erstmalig die EEG-EXC ein,
  300 OffRoad-km  genoss er die Leistung........
Icke, mit seiner Beta 200 auch nicht mit übermäßig viel Leistung gesegnet, mußte sehr tief durchatmen, als Ben, nach der Auffahrt zum Sommeiller fragte, ob er mit der 200er Beta bewusst langsam gefahren sei, und antwortete trocken „ich habe den Gasgriff der Beta so ausgewrungen, dass schon Wassertropfen entstanden“..............

Die abendlichen Sonderprüfungen blieben, im Verhältnis zur Vergangenheit, die gleichen, nur, dass der Rotwein nicht mehr aus der 4-Liter Großflaschen kam, sondern fachgerecht nach dem Weinatlas ausgesucht wurde und von Gino sachgerecht dekandiert wurde.
Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an Gino und Valeria für die freundliche Bewirtung, das gute Essen und die medizinische Hilfe.

2010 war der Wettergott nur bedingt gnädig, durch eine Inversionswetterlage hüllte eine dicke Wolkenschicht die Berge ein. So zeigte sich im Tal eine tiefe hängende Wolkendecke
     
und die Wolkenobergrenze lag zwischen 2.000m und 2.500m. Nach dem Durchfahren der Wolkenschicht verwöhnte uns die Sonne und der tiefblaue Himmel.

Resümee:
Näxtes Jahr machen wir diese Tour wieder !

Mr. 40-Stroke

Anmerkung:
OK, mich hat es, 2 Tage vor Ende der Tour, in einer Serpentine umgeworfen, leider konnte ich mich nicht mehr so gazellenhaft abrollen wie früher, so ist mein hinteres Kreuzband auf der Strecke geblieben. Mit, in Duc-Tape fest eingebundenem Knie; konnte ich noch einen Fahrtag mitmachen, zurück in München diagnostizierte der Arzt den Kreuzbandschaden.
Mein derzeitiger Krankenstand sieht so aus :