„Mittm
Trailer uffn Sommeiller“
(Text Hanno, Foddos Jürgen, Sebbb, Hanno)
Oder
auch : Bardonecchia-Trailtour von Sebbb, Jürgen und Hanno
Was
soll ich denn nur schreiben?
Es ist wie immer, 720km im Auto absitzen, ein wenig in den Bergen Moppettfaaan,
vorzüglich essen und trinken, schlafen, Frühstücken, ein wenig in den Bergen
Moppettfaaan, vorzüglich essen und trinken, schlafen, Frühstücken, ein wenig
in den Bergen Moppettfaaan, 720km im Auto absitzen.
OK,
diesmal war die „slow-riding-Fraktion“ unterwegs und wir sind Wege gefahren,
die mit der Enduro fast nicht zu fahren sind. Andere bekannte Wege (z.B.
Madonnenweg unterhalb des Jafferau), die mit der Enduro eine Herausforderung
darstellen, mutieren mit dem Trialmoppet zum „nasebohrenden Kaffeekränzchen“.
OK,
die Trailtour mit Gino von Badonecchia über den „Kapellenweg“ nach
Beaulard, weiter über eine Diretissima Richtung Forte Foens, runter nach
Royers, rauf über einen Singletrial (war mir noch unbekannt, mit vielen steilen
Serpentinen, die am Lenkanschlag des Trialers gefahren wurden) nach Puy und
weiter über eine schräge Diretissima zum Mulatieri und runter nach Alpe Plane
/ Bardonecchia war am oberen Limit von Jürgen und mir angesiedelt. Da sich
Sebbb schon mit Moppetproblemen nach 5 km „verpisst“ hatte reduzierten sich
leider auch die Pausen zum relaxen.
Es
gibt sonst eigentlich nix Neues zu berichten, ich habe keine weiteren
Fahrverbote gesehen, zum Teil wurden die Fahrverbote reduziert, d.h. einige
Strecken waren bis her vom 30.4. bis 30.9. gesperrt, die sind nun erst ab dem
1.7. bis 30.9. gesperrt.
An
den 3 Tagen an denen wir mit dem Trialmoppetts unterwegs waren kamen 150km
Singletrials und Schotterwege zusammen, alles war ganz relaxt, erstaunlich ist,
wo die Trialmoppetts Traktion aufbauen und einen einfach hochziehen.
Nachteile sind die geringe Tankkapazität (nach 40 bis 50 km sind Tank und
Reservekanister fast aufgebraucht) und das nervige
„Schlagloch-Slalom-fahren“, vor allem bergab, auf Grund der kurzen Federwege
und der geringen Dämpfung.
Ich habe am Nachmittag des 2. Fahrtages schon etwas neidisch die
EXC-KTM-Endurofahrer betrachtet, die in „stabilen dynamischen Fahrzuständen“
(= Drift) die Serpentinen am Jafferau rauf geblasen sind ……..
Nachfolgend
ein paar Fotos mit Text :
Chabo
im Blick !
Blick
auf Bardonecchia vom Colomion

Mit
Gino besuchten wir einen seiner Freunde, der als Einsiedler unterhalb des
Mulatieri lebt, ohne Strom, ohne Zufahrtsweg, mit einer 30 Jahre alten Fantic
neben der "Behausung", eigentlich ohne alles lebend, aber mit Handy
und vielen Akkus versehen (lt. Gino soll er ein sehr guter Schachspieler sein,
der über Handy mit der Schachwelt kommuniziert)
Mulatieri hinten hoch,
war schwierig, weil 50 Höhenmeter vor dem Kamm 2 Schneefelder das Weiterkommen
erschwerten
Hier
einige Stilstudien, Sebbb durfte (wegen Defekt an seiner GasGas) Ginos Montesa
4T für die weiteren Touren nutzen.
Mr. 40-Stroke