EEG-Trainingstag auf dem Endurogelände Ampflwang im Hausruckwald (Österreich) am 16.5.2009

(klixtu à http://www.terraxdream.com/joe/index.php?option=com_content&task=view&id=21&Itemid=33)

Bericht und Fotos Mr. 40-Stroke

Gleich mal vorweg – Unter dem Motto EEG & Friends war das das größte EEGler-Treffen in der Menschheitsgeschichte, 23 ergraute Enduro-Greise (incl. Amazone Fabienne) haben gemeinsam die Stollen in die Erde gedrückt !

Das Endurogelände liegt in Oberösterreich ca. 2 Autostunden östlich von München. Joe Lechner (www.terraxdream.com) versprach auf seiner Homepage, dass jeder auf dem Gelände an seine fahrerischen Grenzen gelangt.
Davon wollten wir uns ein eigenes Bild machen.
Das Gelände liegt im Wald in hügeliger Landschaft im Bereich eines ehemaligen Kohleabbaugebietes, der Untergrund ist erdig und durch den Regen der vorangegangenen Tage sehr rutschig. Die herausgefahrenen nassen Wurzeln erschwerten die Bedingungen.
Die verschiedenen Singletrials und Wege auf dem Gelände sind zu einem ca. 10 Minuten-Rundkurs zusammengefasst. Die Basisstrecke ist mit blauen Pfeilen markiert. An selektiven Streckenabschnitten führen rote Pfeile auf sehr anspruchsvolle Streckenabschnitte, der Normal-Hardendurist kann auf der blauen Strecke diese Streckenabschnitte umfahren.

     

Nachdem alle angekommen waren und die Moppetts abgeladen hatten, führte Joe eine kurze Einweisung über die zur  Befahrung freigegebenen Streckteile durch. Dann wurden die Motoren angelassen und Joe führte die erste Einführungsrunde persönlich. Nach ca. 12 Minuten rolle der zurück ins Fahrerlager und signalisierte, dass nur noch die Hälfte EEGler die erste Runde hinter ihm geschafft haben, die andere Hälfte steht schiebend im Wald.
Nach und nach kamen die Jungs dann mit rotem Kopf aus dem Wald ins Fahrerlager zurück. Es zeichnete sich ab, dass der Eine oder Andere schon in der ersten Runde an seine Grenzen kam.
Nachfolgende Bilder zeigen die blaue Strecke auf dem Endurogelände

Allen    Bernd    Geh-Günther    

Udo    Eisbeer-GasMichl      „frugi“   

Jochen    Jürgen    Tobi

Bei Trockenheit ist die Runde sicherlich sehr schön und zügig zu befahren, Joe hat immer mal wieder kleine „Schmakerl“ in Form von kurzen knackigen Auf- und Abfahrten eingebaut. Bei den herrschenden Bodenverhältnissen haben sich an diesem Tag aber z.T. tiefe Rillen ausgefahren.

Stefan    Fabienne

Die etwas breiteren Wege wechseln sich mit Singletrials durch den Wald ab.

 Stefan    Sebbb

Die beiden langen Steilauffahrten luden zum „spielen“ ein, die blaue Auffahrt war bis zur Hälfte (Querweg zur Ableitung) von allen, trotz feuchtem Geläuf, zu schaffen.

     (blaue Auffahrt)

Bis ganz hoch brauchte man schon „einen Arsch in der Hose“.

Für die rote Auffahrt waren schon „dicke Eier“ notwendig und diese Auffahrt war deshalb die Spielwiese von Joachim, und den führenden in den EEG-Champignon-Chips. Mit offenem Mund bewunderten wir, wie Joachim die kleine 250er-4Takt die wurzeldurchsetzte und mit Kanten versehende Auffahrt hochjagte, aber auch er schaffte es nicht immer ohne Hilfe !

Hier noch ein paar Impressionen der roten Streckenführung …….
  Thomas       Martin

Was gab es noch so drumherum ?

-         im Gasthaus an der Strecke gibt es Essen und Trinken, man wird auch in dreckigen Enduroklamotten nicht abgewiesen

-         zum Üben gibt es von leichten Hindernissen, Baumstämmen und Wippe   bis zum Extremendurokurs (große Baumstämme quer liegend, Autoreifen hochkant und flach) auch eine nette Auswahl.

-         Der Waschplatz mit Dampfstrahler (genügend 1,-€-Münzen mitnehmen) wurde zum Schluß stark frequentiert

-         Jochen und Jürgen leihten Moppetts aus Joes Fuhrpark aus, Jochen zeigte sich von der neuen 450er-Husaberg begeistert, Jürgen war mit der kleinen 250er-4Takt-EXC sehr gut bedient.

Wie versprochen kamen alle an ihre persönlichen Grenzen, selten habe ich Joachim so verschwitzt gesehen, unser Geh-Günther machte sogar, nur zur geistigen Erfrischung !, ein kleines Mittagschläfchen auf seinem Anhänger.

Geh-Günther träumt vom überlegenen Antriebskonzept seines „Geh-Fahrstuhls“, leider klappte es bei Ihm nicht „knight-gerecht“…….

Als gegen 17.00 Uhr die ersten mit sauberem Moppett vom Waschplatz kamen, starteten „frugi, Udo, Thomas, Tobi zum letzten 1-Stunden-Turn ……….

Uns hat es sehr gut gefallen, wir kommen wieder, wir denken für nächstes Jahr an eine Art Sommerfest mit Grillabend und Übernachtung. Sehr angenehm empfanden alle, dass man ohne gehetzten Blick über die Schulter vollkommen unbeschwert im Gelände Motorrad fahren konnte.

 

Mr. 40-Stroke