Transcarpattour Juni 2008 von
Am 14. Juni bin ich mit meinem österreichischen Freund
Die rumänischen Wälder hingegen sind kaum zu durchdringen und sehr oft hatten
wir uns nach 2-3 Stunden Schinderei in trialähnlichen Passagen am Ende eines
Holzrückweges befunden, aus dem keine Rauskommen mehr war. Tankstellen gibt es
an jeder grösseren Strasse, die Husky 450 meines Freundes hat uns mit ihrem
Tankvolumen keine Probleme bereitet, wir hatten die Touren so gelegt, dass nach
ca 80 bis
Fahrtechnischer Höhepunkt war die Überquerung einer Hochebene auf ca 1600-
Auf den rund
Der gute Mann hatte noch nichts davon gehört, dass Rumänien seit kurzem zur EU
gehört und dass es keine Grenzkontrollen mehr gibt!!!!
Noch ein Wort zum Fahrverhalten meiner 525 mit Hecktaschen:
Die anfängliche Euphorie bei den Testfahrten in Italien ist schnell der Realität
gewichen trotz härtere Feder hinten: also, sie fährt sich wie eine 1979 er
Suzuki DR 400, d.h. sie hält die Spurrillen nicht, weil das Vorderrad einfach
zu leicht ist während das Hinterrad beim Spurwechsel immer nachschiebt, es war
ziemlich brenzlig, auf einem eingefahrenen Feldweg von einer Spur auf die andere
zu wechseln: das Hinterrad wollte nie aus seiner alten Spur raus und manchmal
stand das Moppett wirklich komplett quer, bevor es auf die andere Seite lief.
Grandios ist natürlich der Traktionsgewinn bei steilen Auffahrten, auch im
Schlamm, sehr kritisch war es manchmal, das umgestürzte Motorrad mit dem
Mehrgewicht am Heck, das zusätzlich durch die Schlammpackung auf der vergrösserten
Oberfläche verstärkt wurde, wieder aufzurichten.
Für die nächste Reise wird ganz klar ausgesiebt und viel weniger Material
mitgenommen, das geht dann in einen kleinen Packsack auf dem hinteren Kotflügel
und in den Rucksack. Übernachtungen dann nur in Pensionen und wenn mal etwas
schief geht verbringt man eben die Nacht draussen am Lagerfeuer….