Rennbericht Accept-No-Limits 2002
(27. und 28.4.02)  Fotos "frugi"

Entgegen der "Serie" erwartet uns an den beiden Renntagen gutes Wetter und eine schön zu befahrende endurotypische Strecke, d.h. im Rahmen der Möglichkeiten wurde die Moto-Crossstrecke gut umgestaltet. Bis auf kleine Änderungen war die Strecke mit 2001 identisch.
                        
    

Unter dem Sponsoring der "EEG" traten im Rennen an:
Drossel-Jörg
MoosMan, Tobi
Mr. 40-Stroke, Hanno
The-Walking-2m, Udo
MudMan, Stefan                   

Die schönste Startnummer hatte MudMan Stefan

                   

Hanno sorgte für die wunderschönen Startnummernaufkleber die überall bestaunt wurden.

Der erste Renntag zeigte sich noch etwas feucht, die üblen künstlichen Schlammlöcher aus 2001 waren glücklicherweise verschwunden, in einem ehemaligen Schlammloch waren aber 3 Baumstammhindernisse künstlich errichtet, die sich als schwer herausstellten und nach kurzer Fahrzeit umgeleitet werden mußten. Im weiteren Streckenverlauf waren künstliche Fels/Stein-Hindernisse zu befahren, so waren sehr verschiedene Streckenschwierigkeiten zu meistern.  
               
Die kurzen Auffahrten (meist ohne Anlauf und auf der "Schrägen" anzufahren) waren schwerer zu fahren als es den Anschein hatte. Der "normale" Crosser war nach spätestens 1 std. an den kleinen Auffahrten nur noch Passagier.
Trotzdem drehten wir unsere Runden, Udo mußte 3 Trinkpausen einlegen, Hanno 1 Trinkpause und eine kurze Bastelrunde, Drossel-Jörg 1 längere Bastelrunde wegen abgebrochenem Kupplungshebel, Stefan und Tobi drehten ohne Pause die 2-stündige Runde.

Nach dem 1. Tag belegten wir folgende Plätze:
(100 Starter in unserer Klasse)
Udo    44.    22 Runden
Tobi    51.    21 Runden
Hanno 52.    21 Runden
Stefan  53.    21 Runden
Jörg     68.    19 Runden
Der Sieger hatte 29 Runden gedreht.

Der 2. Tag zeigte sich bei Föhn warm und staubig, die Strecke befuhren wir in entgegengesetzter Richtung, die Rundenzeiten wurden schneller und die Strecke war sehr staubig.

                           

Ich habe, im Wissen nur ca. 1 Std. zu fahren, erhöhte Grundgeschwindigkeit angelegt und habe angegast, nach 30 Minuten war ich manchmal schon Passagier und mußte auf Grundgeschwindigkeit zurückschrauben. Nach 40 Minuten habe ich eine Pause bei unserem Boxenluder Sebbbbbb eingelegt und habe dann auf die Jungs gewartet und jeden mal ein Stück auf der Strecke begleitet. (z.B, den Tobi in der Zielkurve innen überholt und ihn dabei noch angebrüllt)
Da ich nach 1 Std. das Rennen freiwillig beendete sind mir die Platzierungen von Sonntag noch nicht bekannt, sie werden nachgereicht

Ergebnis 2. Tag:
Tobi        43.      27 Runden !!!!!!!!!!!!!!!
Udo        44.       26 Runden
Jörg W.   54.      25 Runden
Hanno                12 Runden (nach ca. 1 Std.)
Stefan                  nicht gestartet

Ich habe nach dem Rennen die lange Übersetzung (14er-Ritzel) auf die 520er geschraubt und das "ruckgedämpfte" Hinterrad mit dem Metzeler Six-Days 3 in die Schwinge gesetzt und bin auf Achse über die schönsten Pässe zwischen Garmisch und Wendelstein über 203 km zurück nach München gefahren. Auf den Pässen hat die 520er wieder enormen Spaß gemacht. Einige km bin ich mit ergrauten Harley-Fahrern um die Kurve geschwungen, dann habe ich der 520er wieder die Sporen gegeben und habe die alten Herren zum Staunen gebracht.

Mr. 40-Stroke, Hanno

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Der 2. Tag berichtet von "frugi"

1. Tobi
2. Udo
3. Jörg
4. Hanno
5. Stefan
 
Tobias und Udo sind langsam aber sehr gleichmäßig gefahren, wobei Udo bei den Pausen mehr Zeit verbummelt hat. Jörg ist sehr schnell gefahren, vor allem in den Anliegern. Die Zuschauer sind an einer Stelle immer einen Schritt zurückgegangen, wo Jörg eine Steilkurve mit 90 Grad Schräglage gefahren ist. In dem Anlieger nach der Stempelstelle hat er auch eine Schräglage gefahren , die sogar Bettina Weiss ein "Boaah" entlockt hat.In den winkligen Enduropassagen war er dagegen eher langsamer als Udo und Tobias.
 
Sehenswert war noch der Sturz vom Suttner Sepp im Finale. Er sprang zusammen mit Schilcher den großen Table. Er wollte wohl Schilcher überholen, der die vorherigen Runden alle gewonnen hat und sprang sehr hoch und etwas zu weit. Er versuchte das Motorrad nach unten zu drücken um die Tableabfahrt  noch zu treffen. Als er merkte, daß er zu weit ( ca. 1-2 Meter) war und das Motorrad sich in der Luft überschlug, warf er sein Moped nach unten weg und knallte ca. 3-4 Meter nach dem Table auf den Boden. Sehenswert war auch , wie er noch in der Luft versuchte nach links also außerhalb der Strecke zu fallen, um nicht von den nachfolgenden Fahren überfahren zu werden. Nach dem Einschlag blieb er erstmal liegen, konnte aber nach ein paar Minuten selbst gehend die Strecke verlassen. Bei der Untersuchung im Krankenhaus konnten keine Schäden festgestellt werden. Eigentlich unglaublich bei dem Einschlag aus dieser Höhe auf dem harten Boden.
 
Gewonnen hat letztlich ziemlich souverän der junge Schilcher.