Accept-No-Limits 2001
Tja, das wars !!!

Was mache ich nun ?
Wie soll ich den Dreck aus dem Motor bekommen ?
Muß ich den neuen Motor zerlegen ?
Und das schlimmste
-der E-Starter funktioniert nicht mehr !!!
Fange ich hinten an:
Der def. E-Starter:
Kaputt war er eigentlich nicht, sondern durch den Tauchvorgang im Schlammbad war
siviel Dreck in den Schalter gekommen, dass kein Strom mehr fließen konnte.
Der verschlammte Motor:
Der Tauchvorgang im Schlammloch (nur noch der Kupplungshebel schaute
bojenartig aus der Schlammbrühe) flutete den Auspuff, der Motor starb mangels
Sauerstoff ab. Die Schlammbrühe konnte sich flugs durch den Auspuff und die
geöffneten Auslassventile in den Brennraum ergießen. Ein Startversuch war nach
der Bergung nicht möglich, der Schlamm ließ sich nicht verdichten und der
Motor drehte nicht durch. Einlassseitig filterte der Lufi den Schlamm aus dem
Dreckwasser, aber durch den Startversuch lief die Brühe von er Motorseite in
den Vergaser. Der Vergaser mußte zerlegt werden , der Dreck war auch in der
Beschleunigerpumpe.
Die Vorgeschichte
In der Nähe von Garmisch findet alljährlich das Rennen „Accept-No-Limits“
statt. Dieses Jahr wollte ich mal dabei sein, denn letztes Jahr war es eine
schöne Veranstaltung , so bei Sonne und 24 Grad. Die Veranstaltung ist in 2
Läufe zu 2 Std aufgeteilt (Je ein Lauf am Samstag und Sonntag)
Dieses Jahr waren die Vorzeichen entgegengesetzt. Peter und ich fuhren im
Schneetreiben bei 0 Grad zum Rennen. Tagelanger Regen und eine 10 cm Schneedecke
sorgten für nette Streckenbedingungen. Bei der Strecke handelt es sich um eine
MC-Strecke, die für Endrobelange umgebaut wurde. So ist die Strecke eher
langsam mit knackigen kurzen Auffahrten und 2 künstlich angelegten tiefen
Schlammlöchern.
Zum LeMans-Start standen Peter und ich in der 2. Reihe, wir ließen die 120
Jungfuzzis alle losfahren, bevor wir die 520er per Knöpfchen starteten. An den
ersten Auffahrten staute sich ein wenig der Verkehr, dann ging es aber flüssig
über die Strecke.
Die Bodenverhältnisse waren seeehr schlammig, die Schlammlöcher sehr tief und
zur Garnierung noch mit Unterwasser liegenden Felsen verziert. Ich wurschtelte
mich ganz gut und rund durch. Eine Auffahrt erwies sich als besonders knifflig,
meine Spur führte am Rand entlang und ließ sich für mich ganz gut faaaaan.
Nach 1 Std. und 10 Minuten hatte ich 9 Runden hinter mir und war in der 10
Runde, platzierungstechnisch war ich im Mittelfeld angelangt. Ich tastete mich
in das 2.-tiefste Schlammloch vor, da kam der neben mir fahrende Typ ins
straucheln, kreuzte meine Spur, traf mein Vorderrad und ich kippte um und die
520er ging auf Tauchstation.
Das wars für mich.
Samstag auf Sonntag legte ich eine Nachtschicht ein, konnte die Katty aber nicht
fertig bekommen, die Säuberungsaktion dauerte bis Montagnachmittag.
Mr. 40-Stroke
Und die anderen Jungs ?
Jörg Radtke - Kämpfte sich in der Serienenduroklasse am 1. Tag auf einen
hervorragenden 5. Platz, am Sonntach versenkte er die KTM wie Hanno in der
gleichen Weise - Ausfall
Peter „frugi“ -

fuhr am Samstag in Hannos Schlepptau sauber um den Kurs, nach ca. 1 Std verlor
er den Kontakt und wurschtelte sich selbst durch, mußte aber eine Bastelpause
von ca. 20 Min. einlegen, als sich ein Draht im Hinterrad verfing. Sonntach
hatte er Startprobleme, dann fuhr er eher lustlos um die Ecken um dann nach 1
Std. auszufallen, die 520er hatte Startprobleme, die noch nicht ergründet sind.